Kursdetails
Brände mit Photovoltaikanlagen – Haftungsrechtliche Aspekte
Die Integration von Photovoltaikanlagen (PV) in die bauliche Infrastruktur nimmt stetig zu, womit auch die Relevanz des Brandschutzes steigt. PV-Anlagen gelten grundsätzlich als sicher und brennen nicht ohne äußere Einwirkung; Brände resultieren primär aus Planungsfehlern, Installationsfehlern oder der unzulässigen Kombination von Bauteilen. Zu den kritischsten Gefahrenstellen zählen die fehlerhafte Verlegung von DC-Leitungen an ungeeigneten Orten sowie defekte Verbindungsstellen, die zur Entstehung von Fehlerlichtbögen führen.
Als einer der führenden Energierechtskanzleien bietet der Seminarleiter einen guten Überblick, über die haftungsrechtlichen Fragestellungen bei Bränden von PV-Anlagen.
Zielgruppe:
Geschäftsführer und Eigentümer von PV-Unternehmen, Elektriker, Baumeister, ÖBA, Baustellenkoordinatoren, Baunebengewerbe
Inhalt:
- Normative und baurechtliche Grundlagen: Welche Normen muss ich beachten?
- Verwaltungsrecht: Was muss ich als Errichter bei der Montage beachten?
- Schadenersatz und zivilrechtliche Haftung in der Praxis: Wie minimiere ich das Haftungsrisiko?
- Versicherungen (Obliegenheitsverletzung, fehlende Dokumentation oder Wartung, Gefahrerhöhung): Wie verliere ich den Versicherungsschutz nicht?
Zielsetzung:
Ziel des Seminars ist, Entscheidungsträger auf die rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Bränden bei PV-Anlagen zu sensibilisieren und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis zu vermitteln.
Seminarleitung:
Mag. Peter Schöppl, Rechtsanwalt & Energierechtsexperte
SCHÖPPL | LEHNER Anwaltskanzlei OG
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